Der Zählerschrank auf einem Foto sagt mehr als zehn Minuten Telefonat. Mit Kundenkanal schreiben Ihre Kunden an eine Nummer, Ihr Team sieht jede Anfrage im gemeinsamen Postfach – vom Büro und von der Baustelle aus.
Wallbox, Photovoltaik, Batteriespeicher, Smart Home, ein neuer Zählerschrank: Die Anfragen an Elektrobetriebe sind in den letzten Jahren größer geworden und komplizierter – und fast jede beginnt mit einer Frage, die sich am Telefon nicht klären lässt. Wie sieht der Zählerschrank aus? Wie weit ist es von der Garage zum Hausanschlusskasten? Welcher Leitungsschutzschalter löst aus? Also fährt jemand hin, schaut zehn Minuten, fährt zurück.
Gleichzeitig hat fast jeder zweite Elektrobetrieb offene Stellen, und 72 Prozent der Handwerksbetriebe sagen, sie hätten zu viel zu tun, um sich um Digitalisierung zu kümmern. Genau deshalb muss ein Werkzeug hier den Aufwand senken, nicht erhöhen.
Ihre Kunden haben den Weg schon gefunden: Sie schicken das Foto vom Zählerschrank per WhatsApp – an die Handynummer des Monteurs, der letztes Jahr da war, oder an den Chef. Das Büro weiß nichts davon, und wenn der Kollege im Urlaub ist, wartet der Kunde. Kundenkanal macht aus diesen Nachrichten eine Sache des Betriebs statt eines Handys.
Eine Nummer, die alle kennen. Ihre Festnetznummer oder eine eigene Nummer für Kundenkanal steht auf dem Fahrzeug, der Website, der Rechnung. Im Zählerschrank klebt ein QR-Code: „Störung? Scan für Service." Der Kunde scannt, schreibt, schickt ein Foto.
Ein Postfach, das alle sehen. Die Anfrage landet im Team-Postfach – im Büro am Rechner, beim Monteur in der App. Das Büro fragt per Vorlage nach dem, was für die Einschätzung fehlt („Bitte einmal den ganzen Zählerschrank mit offener Tür fotografieren"), weist die Anfrage dem Kollegen zu, der die Region betreut, und legt ein To-do an. Alle Fotos bleiben im Chat des Kunden, für alle auffindbar.
Vorlagen für die Standardfälle. Terminfenster bestätigen, „Wir sind in 15 Minuten da", „Material ist eingetroffen", „Für die Anmeldung beim Netzbetreiber benötigen wir noch …" – einmal formuliert, mit einem Tipp gesendet. Terminerinnerungen gehen automatisch raus.
Kampagnen mit Sinn. Im Frühjahr an alle Gewerbekunden, deren DGUV-V3-Prüfung fällig wird. An alle Kunden mit PV-Anlage, wenn die Wartung ansteht. An alle, die vor zwei Jahren eine Wallbox angefragt, aber nicht gekauft haben, wenn die Preise sich bewegt haben. Segment wählen, Text aus der Vorlage oder vorschlagen lassen, senden.
Feierabend bleibt Feierabend. Kundenkanal läuft neben dem privaten WhatsApp auf demselben Handy. App zu, Abwesenheitsnotiz an, der Kunde bekommt eine Antwort, wann Sie wieder erreichbar sind.
„Wir hätten gern eine Wallbox, was kostet das?" Ihre Antwort per Vorlage: drei Fragen und die Bitte um ein Foto vom Zählerschrank und eines vom Stellplatz. Zwanzig Minuten später wissen Sie, ob der Zählerplatz erneuert werden muss, wie lang die Zuleitung wird und ob sich ein Angebot lohnt. Der Besichtigungstermin entfällt oder wird zum Ortstermin mit Auftrag.
Das Foto vom Verteiler mit dem Finger auf dem betroffenen Leitungsschutzschalter, dazu die Frage, welche Geräte an diesem Stromkreis hängen. Häufig lässt sich der Fall schon per Nachricht eingrenzen – und wenn nicht, weiß der Monteur, was er mitnimmt.
„Mittwoch zwischen 7:30 und 9:00 Uhr" als Vorlage, am Vortag die Erinnerung mit der Bitte, den Zugang zum Zählerschrank freizuhalten. Der Kunde antwortet mit einem Wort, wenn etwas dazwischenkommt, und Ihr Monteur steht nicht vor einer verschlossenen Tür.
Gewerbekunden müssen ortsveränderliche Betriebsmittel und ortsfeste Anlagen regelmäßig prüfen lassen, private Kunden lassen den E-Check gern schleifen. Eine Kampagne an alle, deren Prüfung in den nächsten acht Wochen fällig wird, bringt planbare Aufträge in ruhigere Wochen – und kostet bei 200 Empfängern rund 23 € an Meta.
„Ihr Zählerschrank ist geliefert, wir können ab dem 14. einbauen." Oder: „Für die Anmeldung Ihrer PV-Anlage beim Netzbetreiber fehlt uns noch Ihre Unterschrift auf der Inbetriebsetzungsanzeige – Foto genügt." Der Kunde erledigt es vom Sofa aus, statt ins Büro zu kommen.
Zwei Tage nach der Wallbox-Installation: „Lädt alles wie gewünscht? Wenn Sie zufrieden sind, freuen wir uns über eine Google-Bewertung." Und ein Jahr später die Erinnerung an die Wartung – an einen Kunden, der Sie gerade zuverlässig erlebt hat.
Die kostenlose WhatsApp Business App reicht, solange eine Person antwortet. Für einen Betrieb mit Büro und mehreren Monteuren nicht: Die Nummer gehört zu einem Handy, das Büro sieht nichts, Zuweisung und Notizen gibt es nicht, und die App greift auf das Adressbuch des Handys zu – ein Datenschutzproblem, sobald darauf Kundennummern liegen.
Kundenkanal nutzt die WhatsApp Business Plattform, Metas Schnittstelle für Unternehmen: eine Nummer für das Team, Zuweisung, interne Notizen, To-dos, Vorlagen, Kampagnen, Festnetznummer möglich, kein Adressbuch-Abgleich. Dafür berechnet Meta für bestimmte Nachrichten kleine Gebühren. Wer den ehrlichen Vergleich will, inklusive der Fälle, in denen die App genügt, liest WhatsApp im Team: drei Wege für Handwerksbetriebe.
Kundenkanal verarbeitet die Nachrichten Ihrer Kunden in Ihrem Auftrag, auf Servern in Deutschland, ohne Zugriff auf Ihr Adressbuch. Sie erhalten einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Für Marketing-Nachrichten holen Sie die Einwilligung Ihrer Kunden ein – per QR-Code, Formular oder im Gespräch – und Kundenkanal dokumentiert sie. Service-Antworten auf eine Kundenanfrage brauchen keine gesonderte Einwilligung.
Kundenkanal kostet 39 € im Monat für zwei Benutzer, jeder weitere 10 €; bei jährlicher Zahlung 419 €. Der erste Monat ist kostenlos, monatlich kündbar, keine Einrichtungsgebühr.
Dazu die Gebühren von Meta, die Sie direkt an Meta zahlen: Nachrichten Ihrer Kunden an Sie sind kostenlos. Ihre Antworten innerhalb von 24 Stunden nach der letzten Kundennachricht sind ab Oktober 2026 bis 1.000 Stück pro Monat kostenlos, danach rund 4,6 Cent je Nachricht. Vorlagen-Nachrichten wie Terminerinnerungen kosten rund 4,6 Cent, Marketing-Kampagnen rund 11 Cent je Nachricht.
Ein Betrieb mit zehn Beschäftigten, 20 Kundengesprächen am Tag, 80 Terminerinnerungen im Monat und zwei Kampagnen im Jahr an je 200 Kunden zahlt an Meta etwa 4 € im Monat für Erinnerungen und anteilig 4 € für Kampagnen; die Antworten bleiben im kostenlosen Kontingent. Rechnen Sie es mit Ihren Zahlen durch.
Registrieren, Nummer mit der WhatsApp Business Plattform verbinden (Festnetz oder Mobil), Team einladen, QR-Code für Zählerschränke und Fahrzeuge drucken, erste Vorlage anlegen. Die Registrierung dauert fünf Minuten; die Verifizierung Ihres Unternehmens bei Meta ist je nach Fall in Minuten oder wenigen Tagen erledigt. Wenn etwas hakt, schreiben Sie uns – per WhatsApp.
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